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2020 / Menschenhandel / Sonstige Publikation

Betroffene von Menschenhandel im Asylkontext erkennen: Problembeschreibung und Handlungsempfehlung (KOK, 2020)

Policy Paper des KOK

Das vom Bundesweiten Koordinierungskreis gegen Menschenhandel e. V. (KOK) veröffentlichte Policy Paper beschäftigt sich mit der Identifizierung geflüchteter Betroffener von Menschenhandel. Die Notwendigkeit der Identifizierung von Betroffenen wird zwar von den meisten Akteuren, die sich mit Fällen von Menschenhandel befassen oder mit Betroffenen in Kontakt kommen könnten, anerkannt. Dennoch gelingt es in Deutschland nach wie vor nicht, Betroffene von Menschenhandel innerhalb des Asylsystems systematisch zu identifizieren.

Das Policy Paper macht auf diese Problematik aufmerksam, erläutert mögliche Gründe und gibt Handlungsempfehlungen, um die Identifizierung Betroffener von Menschenhandel und Ausbeutung im Kontext von Flucht und Asyl zu verbessern.

Die hier dargestellten Sachverhalte und Beobachtungen und aus ihnen abgeleitete Forderungen basieren auf den Ergebnissen einer Bestandsaufnahme aus dem Jahr 2019 für den Zeitraum 2016 – 2018 sowie auf einer Desktop-Recherche. Weitere Problembeschreibungen der KOK Mitgliedsorganisationen ergänzen und bestätigen die Ergebnisse der Bestandsaufnahme. Die daraus resultierenden Handlungsempfehlungen sind aus Sicht der spezialisierten Fachberatungsstellen notwendige Maßnahmen, damit Betroffene von Menschenhandel angemessen geschützt und unterstützt werden und ihre Rechte in Anspruch nehmen können.

 

Hinweis: Die Beschreibung ist dem Policy Paper entnommen. 

 

Meldung zur Veröffentlichung des Policy Papers auf der Webseite des KOK

Policy Paper: Betroffene von Menschenhandel im Asylkontext erkennen: Problembeschreibung und Handlungsempfehlung (KOK, 2020)

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