Schutz, Würde und Perspektiven 2018

Drei Jahre Bundesinitiative "Schutz von geflüchteten Menschen in Flüchtlingsunterkünften"


Jörg Farys

v.l.n.r.: Dr. Sebastian Sedlmayr, Leitung Abteilung Kinderrechte und Bildung, Deutsches Komitee für UNICEF; Georg Graf Waldersee, Vorstandsvorsitzender, Deutsches Komitee für UNICEF; Dr. Franziska Giffey, Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend; Afshan Khan, Regional Director for Europe and Central Asia and Special Coordinator for the Refugee and Migrant Response in Europe, UNICEF; Abdul Karim und Awaz Almuslim, Youth Advocates, Plan International. © Jörg Farys



Die vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) und UNICEF ins Leben gerufene Bundesinitiative „Schutz von geflüchteten Menschen in Flüchtlingsunterkünften“ blickt auf drei intensive Arbeitsjahre zurück. Zu diesem Anlass haben die Programmbeteiligten am 13. November 2018 Bilanz gezogen und in die Zukunft geblickt: Was hat die Bundesinitiative erreicht und welche Herausforderungen stehen bevor?

In Gesprächsrunden kamen neben der Bundesmimisterin Dr. Franziska Giffey und der UNICEF-Regionaldirektorin für Europa und Zentralasien, Afshan Khan, Vertreterinnen und Vertreter aus Politik und Zivilgesellschaft, Verwaltung und der freien Wohlfahrtspflege zusammen, um sich über die aktuellen Herausforderungen in der Unterbringung und Versorgung von geflüchteten Menschen auszutauschen und gemeinsame Wege zur weiteren Verbesserung des Schutzes von geflüchteten Menschen aufzuzeigen.

Am Vortag der Veranstaltung fand zudem ein Fachaustausch der programmumsetzenden Stellen statt. Dies sind insbesondere Gewaltschutzkoordinatorinnen und Gewaltschutzkoordinatoren, Unterkunftsleitungen, von UNICEF zertifizierte Trainerinnen und Trainer, Vertreterinnen und Vertreter der Betreiber- und Trägerorganisationen sowie der zuständigen Landes- und kommunalen Behörden. Im Zentrum des Fachaustausches stand die Frage, wie der Schutz in Flüchtlingsunterkünften nachhaltig verbessert und gute Ergebnisse der Programmumsetzung verstetigt werden können.
 
Hier finden Sie das Programm der Veranstaltung.

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Agenda der Veranstaltung (13.11.2018)


    Eröffnungsgespräch: Drei Jahre Bundesinitiative – Rückblick und Ausblick
    Dr. Franziska Giffey, Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
    Afshan Khan, UNICEF Regional Office for Europe and Central Asia
    Dr. Birgit Nieskens, Eigenbetrieb Celler Zuwanderungsagentur
    Abdul Karim Albrm, Youth Advocates
    Awaz Almuslim, Youth Advocates

    Themeninseln: Fachaustausch zwischen Politik, Zivilgesellschaft und Praxis

    Welchen aktuellen Herausforderungen sehen wir uns in der Unterbringung und Versorgung von geflüchteten Menschen gegenüber?
    Karen Mutzke-Godejohann, Landesamt für Innere Verwaltung Mecklenburg-Vorpommern
    Heinz Knoche, Generalsekretariat Deutsches Rotes Kreuz
    Weneta Suckow, Save the Children
    Awaz Almuslim, Youth Advocates

    Was nehmen wir aus drei Jahren Bundesinitiative mit?

    Laurent Chapuis, UNICEF Regional Office for Europe and Central Asia
    Claudia Keller, Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
    Dirk Verleger, Niedersächsisches Ministerium für Inneres und Sport
    Matthias Kornmann, Stiftung Deutsches Forum für Kriminalprävention (DFK)

    Schlussworte

    Eva M. Welskop-Deffaa, Vorstand für Sozial- und Fachpolitik, Deutscher Caritasverband e.V.
    Schlusswort zum Download

    Georg Graf Waldersee, Vorstandsvorsitzender, Deutsches Kommittee für UNICEF e.V.
    Schlusswort zum Download


Dokumentation des Fachaustauschs (12.11.2018)

    Impulsvortrag: Erfahrungen und Empfehlungen aus drei Jahren Bundesinitiative
    Der Impulsvortrag wurde gemeinsam von Frau Dr. Ceren Güven-Güres, Programm Specialist Refugee and Migrant Response – Germany, UNICEF, und Claudia Keller, Stabstelle Flüchtlingspolitik, BMFSFJ, gehalten.
    Präsentation zum Download

    Arbeitsforen: Vielversprechende Ansätze aus der Programmumsetzung
    In den Arbeitsforen standen nachhaltige und in anderen Standorten replizierbare Ansätze aus der Programmumsetzung im Mittelpunkt. Ziel war es, die unmittelbar oder mittelbar an der Programmumsetzung beteiligten Personen anhand von konkreten Umsetzungsbeispielen in einen Austausch über ihre Erfahrungen zu bringen. Die Arbeitsforen wurden thematisch an den Mindeststandards 2 bis 5 sowie an den UNICEF Inhouse-Schulungen ausgerichtet.