Wer fliehen muss, erlebt an vielen verschiedenen Stellen des Lebens Handlungsunfähigkeit, Zwänge und Ohnmacht. In Deutschland angekommen gibt es in einem gewissen Rahmen Möglichkeiten der gesellschaftlichen Beteiligung, die aber häufig nicht bekannt sind. Durch das Leben in der Wohnverpflichtung und viele andere gesetzliche Vorgaben überwiegt oft das Gefühl der Handlungsunfähigkeit. Hier sind die haupt- oder ehrenamtlich in den Unterkünften Tätigen herausgefordert, Wege der Beteiligung und des Empowerments innerhalb der gegebenen Rahmenbedingungen von Verwaltungsvorschriften zu finden. Mit dem Grad der Beteiligung steigt die Handlungsfähigkeit, was positive Auswirkungen auf die Zufriedenheit und psychische Gesundheit hat.
In diesem Workshop werden wir uns im ersten Schritt mit den Themen Beteiligung und Empowerment beschäftigen. Dabei sollen auch die Erfahrungen der Teilnehmenden Aufmerksamkeit und Zeit bekommen. Im zweiten Schritt geht es um methodische Wege zur Stärkung von Beteiligung. Gemeinsam werden wir konkrete Ideen und Handlungsmöglichkeiten für die Praxis in den Unterkünften entwickeln.
Ein Workshop für haupt- und ehrenamtlich in den Unterkünften für geflüchtete Menschen tätige Personen.
Referent:in:
Divers Andrea Dallek
Freiberufliche:r Soziolog:in, Diversitiy Trainer:in und Referent:in
Die Veranstaltung wird mit Zoom durchgeführt.
Die Anmeldung erfolgt per E-Mail an Shamsia Azarmehr (migration@drk-sh.de), Multiplikatorin für Gewaltschutz in Flüchtlingsunterkünften in Schleswig-Holstein und Hamburg.
Hinweis: Die Beschreibung ist der Einladung entnommen.
Einladung Online-Seminar Beteiligung und Empowerment am 06.03.2025