In den letzten Jahren haben Millionen von geflüchteten Menschen in Deutschland und Europa Schutz gesucht. Eine der wichtigsten Aufgaben ist die Sicherstellung ihrer adäquaten Gesundheitsversorgung.
Die psychischen und physischen Gesundheitsbelastungen, mit denen geflüchtete Menschen konfrontiert sind, sind erheblich. Traumatische Erlebnisse vor und auf der Flucht, eine ungewisse Zukunft und soziale Isolation tragen zu einem hohen Auftreten von posttraumatischen Belastungsstörungen, Depressionen und Angststörungen bei.
Durch die Fachtagung werden Expert:innen aus den verschiedenen Bereichen Politik, Wissenschaft und Gesundheitswesen, ebenso wie Praktiker:innen und ehrenamtliche Mitarbeiter:innen in der Arbeit mit geflüchteten Menschen und somit ein großes Fachpublikum erreicht. Die Tagung zielt darauf ab, durch den Austausch von Best - Practice - Beispielen und die Förderung interdisziplinärer Zusammenarbeit, sowie durch Vorträge und Diskussionen ein tieferes Verständnis für die Komplexität in der Gesundheitsversorgung von geflüchteten Menschen zu entwickeln und praktikable Lösungen zu identifizieren.
Diese Fachtagung wird von den DeBUG-Kontaktstellen für Gewaltschutz in Baden-Württemberg; Niedersachsen & Bremen, Schleswig-Holstein sowie von der Zentralen Koordinierungsstelle für das Projekt DeBUG veranstaltet. DeBUG ist ein Projekt der Wohlfahrtsverbände Paritätischer Gesamtverband, Deutscher Caritasverband, Deutsches Rotes Kreuz und Diakonie Deutschland und wird im Rahmen der Bundesinitiative „Schutz von geflüchteten Menschen in Flüchtlingsunterkünften“ vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert.